Endlich ist meine neue Website online! Ich habe die letzten zwei Wochen daran gearbeitet und bin wirklich froh, dass es so weit ist.

Warum ich WordPress hinter mir gelassen habe

Meine alte Website hatte ich mit WordPress erstellt. Für alle, die das nicht kennen: WordPress ist ein Content-Management-System, bei dem man sich in ein Backend einloggen und über einen Editor ganz einfach Blogbeiträge schreiben kann. Möchte man zusätzliche Funktionen, muss man in den meisten Fällen Plugins installieren, die das System aber zunehmend aufblähen. Das kann die Website verlangsamen oder sie anfälliger für Hackerangriffe machen, da jedes Plugin eine potenzielle Sicherheitslücke sein kann.

Mit der alten Seite war ich nie wirklich zufrieden. Das Design hat mir nicht gefallen, und ich habe es in WordPress einfach nicht so hinbekommen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Dazu kamen gelegentliche Scroll-Probleme: Die Seite fror manchmal ein, und weil der Fehler nur sporadisch auftrat, konnte ich ihn nie richtig eingrenzen. Irgendwann glaubte ich, das Problem gelöst zu haben, aber vor ungefähr drei Wochen stellte ich fest, dass es immer noch bestand. Das war dann der Moment, in dem ich mich nach einer Alternative umgesehen habe.

Astro und Claude als neue Basis

Ich bin schließlich bei Astro gelandet, einem Web-Framework, das für seine Geschwindigkeit bekannt ist. Wenn man sich anschaut, welche Firmen auf Astro setzen, tauchen durchaus große Namen auf, wie zum Beispiel Porsche. Das hat mich neugierig gemacht und dazu veranlasst, mir das Ganze näher anzuschauen.

Da das Design bei Astro komplett manuell erstellt werden muss, habe ich Claude Code und teilweise Claude Design als Unterstützung genutzt. Claude Design schluckt allerdings viele Credits, weshalb ich es nur für einzelne Elemente eingesetzt habe. Das Grundgerüst war eigentlich schnell gebaut, aber die kleinen Details, die ich genauso haben wollte wie in meiner Vorstellung, haben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Es hat jedoch sehr viel Spaß gemacht. Oft musste ich nur beschreiben, was ich mir wünsche, und es wurde umgesetzt. Nicht immer auf Anhieb, aber nach ein paar angepassten Prompts hat es meistens gut funktioniert.

Das Ergebnis: minimalistisch, schnell und besser lesbar

Die neue Seite ist jetzt, wie man sieht, noch minimalistischer und aufgeräumter als die alte, und die war bereits ziemlich reduziert. Es gibt keine ablenkenden Elemente, gerade bei den Blog-Einträgen und Hochzeitsreportagen. Außerdem lädt die Seite deutlich schneller, und ich habe auch etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Typografie gelegt. Am Ende habe ich mich für die Google-Schrift Inter entschieden, die ich für sehr passend halte.

In den nächsten Wochen werde ich sicher noch das ein oder andere optimieren. Aber so, wie die Seite bisher ist, bin ich schon sehr zufrieden.